Ein .NET Wrapper für RedDot RQL

18.06.2008

Höchste Zeit, dass ich hier mal etwas über mein "Lieblings-CMS" RedDot schreibe. Wir setzen es jetzt schon seit 3 Jahren und mittlerweile für 5 Projekte ein. Mein Verhältnis zu RedDot ist - wie Markus in seinem Blog so passend zitiert - tatsächlich auch eine Hassliebe. Ich konnte bisher auch so ziemlich jede Anforderung in RedDot umsetzen, auch wenn der Weg dahin hin und wieder ein ziemlicher Krampf war.

Oft ging der Weg über RQL. Das ist die "RedDot Query Language", eine XML-Schnittstelle über die man praktisch sämtliche Aktionen im CMS fernsteuern kann. So können z.B. immer gleiche redaktionelle Arbeiten in ein Batch zusammengefasst werden oder man kann die CMS-Funktionalität erweitern. Soweit der Vorteil von RQL. In der Praxis ist RQL-Programmierung oft anstrengend. Nicht alle Features sind dokumentiert (also Blick in die Logs und Reverse-Engineering) und es ist immer noch nötig "von Hand" ein XML zu bauen und die Antwort aus einem XML zu parsen - trotz Webservice, der leider hier keine Abstraktion bietet.

Zuletzt habe ich alle meine Plugins in C# und .NET programmiert und daher einen Mini-Wrapper für RQL geschrieben. Offensichtlich hatten noch mehr RedDot-Entwickler den Wunsch nach so einer Abstraktions-Möglichkeit. Heute lese ich in der Google-Gruppe, dass John Allen seinen recht umfangreichen .NET-Wrapper für RQL frei zum Download zur Verfügung stellt. Ich bin begeistert, danke! Ein erster Blick in den Code zeigt zwar noch einige "TODOs" und einige hardcodierte Besonderheiten von Johns Projekten, aber dennoch werde ich mir den gleich nächste Woche nach dem Urlaub mal genauer anschauen.

Kommentare (2)

Ruby on Rails mit Apache2 Modul: mod_rails

13.04.2008

Endlich! Phusion hat die erste Version ihres mod_rails Moduls für Apache veröffentlicht: Passenger. Damit wird das Deployment von Ruby on Rails-Anwendungen endlich so einfach, wie deren Programmierung. An dieser Stelle gab es bisher immer einen Bruch in der Rails-Philosophie. Ich empfand es immer als enormen Krampf, Rails-Anwendungen live und online zu stellen. Die enorme Auswahl an verschiedenen Setup-Möglichkeiten, mit Vor- und Nachteilen, mit teilweise ordentlichen Hürden - all das hat mir oft genug den Spaß an Rails wieder genommen. Das scheint jetzt endlich vorbei zu sein!

Passenger ist einfach und schnell installiert. Auf meinem Mac hat selbst die Installation gegen den Apache2 von Leopard funktioniert, auch wenn das Setup es anders prophezeit. Alle Schritte müssen natürlich mit sudo ausgeführt werden:

gem install passenger
passenger-install-apache2-module

Die 3 Zeilen aus dem Setup-Programm in die http.conf einfügen:

vim /etc/apache2/httpd.conf

Dabei in der Datei gleich die Zeile

Include /private/etc/apache2/extra/httpd-vhosts.conf

auskommentieren. Anschließend in die vhosts.conf diese virtuellen Hosts eintragen und die Demos rauslöschen:

<VirtualHost *:80>
DocumentRoot "/Library/WebServer/Documents"
ServerName localhost
</VirtualHost>

<VirtualHost *:80>
DocumentRoot /Users/MEINUSERNAME/Sites/MEINERAILSAPP/public
ServerName MEINERAILSAPP.local
</VirtualHost>

Anschließend trägt man den Hostnamen MEINERAILSAPP.local noch in /etc/hosts ein:

127.0.0.1 MEINERAILSAPP.local

Dann noch den Apache neu starten und das wars:

apachectl restart

Ich glaube, das DHH vermutet ganz richtig: "This could become very popular, very fast!".

Kommentare (0)

Kopozky Web Solutions

24.03.2008

Heute ist eine neue Folge von "Kopozky Web Solutions" in meinem Feed-Reader aufgetaucht und darüber freue ich mich immer wieder. Denn Kopozky ist eine saulustige Comic-Serie über eine Internet-Agentur. Die Charaktere sind liebevoll erdacht und die Geschichten sind immer so wahr! Okay - das ist schon schwer nerdig, aber egal. Und die Sekretärin aus der aktuellen Folge kommt mir so bekannt vor...

Kommentare (0)